Das Kaufhaus Kober

 

Der Großvater kam von Hörersdorf, die Großmutter von Pullendorf. Nach ihrer Eheschließung führten sie ein Gasthaus in Ungerndorf. Im Jahr 1955 übernahmen die Großeltern das Geschäft in Klement 62 von Herrn Josef Hoch. Seither ist dieses Kaufhaus im Familienbesitz. Im Jahr 1970 übernahm Frau Johanna Kober das Geschäft und führte es bis zum Jahr 1986. Dann schloss die Familie das Kaufhaus wegen Renovierung für fünf Jahre. In dieser Zeit wurde das für die Bevölkerung so wichtige Geschäft mit enormem Kostenaufwand umgebaut und Schwiegertochter Anna kümmert sich seit der Wiedereröffnung im Jahr 1991 um die Nahversorgung in Klement. Frau Anna Kober führt das Geschäft im Stil einer perfekten Greisslerei. Die Öffnungszeiten sind individuell, vormittags von 8 bis 11 Uhr und nachmittags von 16 bis 18 Uhr. So bleibt mehr Zeit, damit sich die Geschäftsfrau ihren Kindern, einem Buben und einem Mädel, widmen kann.


Herr Alfred Kober, ein gelernter Koch, hat früher in der Werksküche der NÖM die Arbeitnehmer mit Mittagessen versorgt. 1992 ergriff er die Initiative und ist seither als Fix-Angestellter bei seiner Chefin und Ehefrau im Kaufhaus beschäftigt. Zusätzlich richtete er ein Partyservice ein. Der Kaufmann offeriert vom Pausenkaffee bis zum Canapè, kalten und warmen Snacks, Sandwichs und Getränken alles was zum Stehempfang gehört. Er organisiert vom Frühstücksbuffet bis zum Heurigenbuffet, vom Jausenbuffet bis zum Galabuffet, kulinarische Genüsse für jeden Geschmack.


Auf Wunsch bringt er Gläser, Besteck, Geschirr und Tischtücher und nimmt alles gebraucht wieder mit. Seine erstklassige Mannschaft steht dem Kunden jederzeit zur Verfügung. Der Kaufmann verrechnet nur angebrochene und tatsächlich verbrauchte Flaschen.
Mittlerweile ist das „Kaufhaus – Partyservice – Kober“ schon weit über die Ortsgrenzen von Klement bekannt. Liefert es doch seine Köstlichkeiten bereits in die Bezirke Mistelbach, Hollabrunn, Stockerau und Korneuburg.


Das Geschäftslokal einst

Kaufhaus einst

und heute:

Kaufhaus heute